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Sonntag, 05. September 2010

Althaus geht als mehrfacher Millionär in Pension

Pressemitteilung:

Bernd W. Klöckner® vom FAF-Verlag  hat mit dem Volksrechner BWK miniMAX nachgerechnet
Koblenz, 04.05.2010. Thüringens Ex-Ministerpräsident Dieter Althaus geht in Pension. Was nur wenige wissen: Richtig nachgerechnet, verabschiedet er sich als mehrfacher Millionär auf Kosten der Steuerzahler. Finanzexperte Bernd W. Klöckner® vom FAF-Verlag hat nachgerechnet.

8.500 Euro Pension pro Monat
Der Berliner Tagesspiegel berichtete am 30.04.2010, dass es Ärger bei Althaus Ausscheiden gibt, da er mit 51 Jahren angeblich ein Ruhegehalt von monatlich 8500 Euro vom Freistaat kassieren würde. „Thüringer Minister sind sowohl bei der Höhe ihrer Ruhestandsbezüge als auch bei der Bezugsdauer bundesweit an der Spitze“, zitiert das Blatt den Grünen-Landeschef Dieter Lauinger. Oppositionsführer Bodo Ramelow (Linke) hat „ein bisschen Verachtung“ dafür übrig, dass Althaus doppelt verdient: die vorgezogene Ministerrente und sein Gehalt als Vizepräsident beim Autozulieferer Magna.Mit allen Ansprüchen über

12.000 Euro pro Monat
Bereits in seiner Sendung vom 26.10.2009 ließ das Polit-Magazin „Report Mainz“ den Verwaltungsrechtlers Prof. Hans Herbert von Arnim nachrechnen und kam gar auf noch höhere Zahlen: Dem Ministerpräsident Dieter Althaus könnte nach seinem Ausscheiden aus dem Amt sofort eine Pension von 7.900 Euro zustehen. Hinzu käme die Abgeordnetenentschädigung von 4.610 Euro, von der lediglich 360 Euro verrechnet würden. Zusammen wären das über 12.000 Euro monatlich.

Notwendiges Kapital zu Pensionsbeginn
Gehen wir davon aus, dass die aktuell genannte Zahl stimmt: 8.500 Euro im Monat. Nehmen wir ferner eine Lebenserwartung von realistischen 85 Jahren an - macht 34 Jahre Pensionszeit. Um sich wiederum 34 Jahre 8.500 Euro monatlich entnehmen zu können, braucht es bei einem angenommenen Zins (mit dem sich der angelegte Betrag in der Pensionszeit verzinsen würde) von drei Prozent einen Einmalbetrag von 2.184.926 Euro. Ferner angenommen, die Pensionen erhöhen sich alle drei Jahre im Durchschnitt um lediglich einen Prozent, bedarf es eines sogenannten Barwertes zu Beginn von 2.280.371 Euro. Damit ist sicher: Minister Althaus verabschiedet sich als Pensionsmillionär.

Notwendige Sparrate für die Althaus-Pension
Seit 1990 ist Althaus für die CDU Mitglied des Thüringer Landtags. Wenn Herr Althaus in diesen 20 Jahren Amtszeit seinen Pensionsanspruch aus seinem Einkommen hätte selbst ansparen müssen, würde die dafür notwendige Sparrate bei angenommen vier Prozent Verzinsung monatlich 6.267 Euro. Mit anderen Worten: Jeder „normale“ Steuerzahler hätte netto 6.267 Euro über 20 Jahre aus seinem bereits versteuerten Einkommen Monat für Monat bezahlen müssen, um sich ein Kapital in Höhe von 2.280.371 Euro aufzubauen. Wer derart verdient, zahlt höchste Steuern. Einen Steuersatz von 40 Prozent angenommen, hätte Herr Althaus allein für seine Pensionsansprüche monatlich 10.445 Euro verdienen müssen! Davon wären 4.178 Euro an Steuern fällig gewesen und 6.267 Euro wären in die Pensionsvorsorge geflossen.

Auf den Punkt gebracht
Wasser predigen und Wein trinken! Seit Jahren müssen Rentner Nullrunden akzeptieren. Beamte verzichten auf Gehaltszuwächse. Ehemaligen Beamten wie den Rentnern fehlt jedes Jahr die allein zum Ausgleich der Inflation notwendige Pensionserhöhung. Der „normale“ Steuerbürger schuftet 45 Jahre für eine Rente, die zu wenig zum Leben und zu viel zum Sterben sein wird. Der Althaus-Fall beweist: Die politische Klasse lebt in einem finanziellen Schlaraffenland, frei von Sorgen. Stattdessen versorgt mit Privilegien, die bereits heute die Grenze der Unverfrorenheit weit überschritten haben.

Wir übertreiben? Keineswegs - rechnen Sie selbst nach!
Mit dem Volksrechner BWK miniMAX® geht das spielend leicht. Ob Leasing, Finanzierungen, Spar- oder eben Rentenpläne, mit dem BWK miniMAX Rechentool lassen sich schnell und einfach die entsprechenden Berechnungen durchführen – spezielle Vorkenntnisse sind dafür nicht nötig. Unter www.volksrechner.com steht die BWK miniMAX Software ab sofort zum kostenlosen Download zur Verfügung - ausführliche Bedienungsanleitung und Rechenbeispiele inklusive.


Direktkontakt
Dirk K. Runzheimer
Tel.: +49-261-9639692-0
 Info(at)FAF-Verlag(dot)com den FAF-Verlag

Über den FAF-Verlag:

Der FAF-Verlag http://www.FAF-Verlag.com ist ein Fachverlag für finanzmathematische Publikationen und Produkte. Seit seinem Bestehen setzt sich der Verlag für Transparenz und Seriosität in der Finanz(berater)branche ein. 2007 brachte der Verlag den BWK Business auf den Markt, einen finanzmathematischen Taschenrechner, der es Finanzdienstleistern ermöglicht, auch ungewöhnliche Fragestellungen der Kunden schnell und nachvollziehbar zu beantworten. 2008 folgte der kleine Bruder, der BWK miniMAX, mit dem der Verbraucher ohne spezielle Vorkenntnisse seine Basis-Finanzplanung auch selbst gestalten kann.
Der Verlag wurde 2005 von Dirk K. Runzheimer und Bernd W. Klöckner gegründet und hat seinen Sitz in Koblenz.

 

27.05.2010 07:59 Alter: 101 Tage